(pd) Die heute bestehenden Brandmeldeanlagen in den Tunneln St. Johann, Dreirosenbrücke und Horburg haben ihr Lebensende erreicht und müssen ersetzt werden. Das derzeitige Überwachungssystem wird mit einer Anlage auf dem neusten technischen Stand ersetzt. Die entsprechenden Bauarbeiten beginnen am 23. März und erfolgen jeweils in der Nacht.
Nach rund 25 Jahren Betrieb installiert das Bundesamt für Strassen ASTRA auf der Nordtangente Basel in drei Bauwerken neue Brandmeldeanlagen. Sowohl die Tunnel St. Johann und Horburg, wie auch die untere Ebene der Dreirosenbrücke werden mit diesen neuen Systemen betreffend Sicherheit und Technik auf den neusten Stand gebracht.
Um den Verkehr während der notwendigen Arbeiten möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden diese in der Nacht zwischen 22 und 5 Uhr statt, jeweils von Sonntagabend bis Freitagmorgen. Für die Arbeiten muss eine Tunnelröhre gesperrt werden. Die andere, von den Arbeiten nicht betroffene Röhre, wird in dieser Zeit im Gegenverkehr betrieben, damit in beide Richtungen mindestens ein Fahrstreifen verfügbar ist. Tagsüber ist der Autobahnabschnitt zwischen der Französischen Grenze und der Verzweigung Wiese jeweils ohne Einschränkungen befahrbar. Weiter ist geplant, die Bauarbeiten während des Grossevents Eurovision Song Contest in Basel zu pausieren.
Damit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden jederzeit gewährleistet ist, wird im Verlauf des Jahres 2025 zuerst die neue Anlage installiert. Im 2026 erfolgt dann der Rückbau der alten Anlage. Die Arbeiten sind während der folgenden Zeiträume geplant:
• 23.03.2025 - 27.06.2025 Montagearbeiten Röhren in Richtung Zoll
• 10.08.2025 – 07.11.2025 Montagearbeiten Röhre in Richtung Sargans
• 19.01.2026 – 23.01.2026 Integrale Tests
• 21.04.2026 – 11.05.2026 Rückbau alte Anlage Richtung Basel / Zoll
• 12.05.2026 – 01.06.2026 Rückbau alte Anlage Richtung Sargans
Nach der Fertigstellung der neuen Brandmeldeanlage muss die Nordtangente für die integralen Tests inklusive aller weiteren Anlagen wie Verkehrssteuerung, Beleuchtung und Belüftung für rund zwei Nächte in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Diese unumgängliche Totalsperrung wird zu gegebener Zeit noch einmal kommuniziert.