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Das Gebiet um den Hochrhein wird bis 2040 noch lebenswerter: Schlussbericht «Raumkonzept Hochrhein» liegt vor

(pd) Der Schlussbericht zum «Raumkonzepts Hochrhein 2040» liegt vor. Auf dieser Basis kann sich die Hochrhein-Region bis 2040 abgestimmt und nachhaltig entwickeln. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit am 3. April in Rheinfelden präsentiert, wie die Geschäftsstelle von Agglo Basel mitteilt.

Gemeinsam entwickelten in den vergangenen Monaten Gemeinden, Kantone, Landkreise, Planungsverbände und Fachpersonen das strategische Raumkonzept mit Fokus 2040. Die Arbeit erfolgte grenzüberschreitend und unter der Leitung des Vereins Agglo Basel. Dieser verantwortet u.a. das Agglomerationsprogramm für die Region. Das «Raumkonzept Hochrhein» berücksichtigt die Teilaspekte Siedlung, Verkehr und Landschaft. 

Das Zukunftsbild wirkt grenzüberschreitend
Der Hochrhein ist ein dynamischer Lebens- und Wirtschaftsraum mit rund 200‘000 Einwohnenden und 100‘000 Arbeitsplätzen. Zwar ist die Region gut verflochten, doch aufgrund kantonaler und nationaler Grenzen sind die Verantwortlichkeiten stark fragmentiert.
Das erschwert die gemeinsame Planung und Koordination. Nun zeichnet das «Raumkonzept Hochrhein» erstmals eine gemeinsame Vision. Schwerpunkte bilden eine nachhaltige Raumentwicklung, der Schutz der Landschaftsräume und eine effiziente Mobilität. Alle Partner sind sich einig: Der Lebensraum Hochrhein muss verträglich entwickelt werden und den Bedürfnissen der dort lebenden und arbeitenden Menschen entsprechen. 

Wichtige, gemeinsame Vorhaben:
• Nachhaltige Siedlungsentwicklung: Räume schaffen, in denen Wohnen, Arbeiten und Versorgen mit kurzen Distanzen möglich ist
• Effiziente Mobilität: öffentlichen Verkehr grenzüberschreitend ausbauen und das Velonetz entlang des Hochrheins stärken
• Erhalt der Landschaftsräume: natürlichen Freiflächen entlang des Rheins schützen und den Flächenverbrauchs reduzieren
• Wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit: Standort durch neue Gewerbezonen stärken und die Wirtschaftsfelder stärker diversifizieren
• Klimaanpassung: Energieverbrauch gezielt reduzieren, um dem Klimawandel gerecht zu werden und um die städtische Lebensqualität zu verbessern

Ergebnisse öffentlich vorgestellt
Am Donnerstag, 3. April, werden die Ergebnisse allen Interessierten präsentiert und das weitere Vorgehen erläutert. Dieser Anlass bildet den Abschluss der Konzepterarbeitung. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Kurbrunnenanlage Rheinfelden (CH) statt. Anmeldung unter diesem Link ist erbeten: https://eveeno.com/388447038
Für weitere Informationen inkl. Schlussbericht: https://raumkonzept-hochrhein.org