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(pd) Das Stimmvolk sagt Nein. Mit 42,28% Ja zu 57,72% Nein wurde das Referendum gegen den «Landratsbeschluss vom 3. Dezember 2020 betreffend Salina Raurica, Tramverlängerung Linie 14: Ausgabenbewilligung Projektierung und vorgezogener Landerwerb» angenommen. Das überparteiliche Komitee bedauert dies zutiefst und sieht darin ein negatives Signal für die Verkehrsentwicklung der Region.

Die Argumente für die Projektierungskosten der Tramverlängerung 14 bis Augst, die Planung für eine bessere Anbindung des Bahnhofs Pratteln und der Quartiere Grüssen, Längi und Netziboden untereinander sowie einen umsteigefreien öffentlichen Verkehr haben das Stimmvolk nicht überzeugt. Obwohl sich die Gemeindevertretenden der Gemeinden Pratteln und Augst geschlossen für die Weiterentwicklung des Tramnetzes und die besseren ÖV-Verbindungen in ihrer Region eingesetzt haben, hat das Baselbieter Stimmvolk dagegen entschieden. Für eine moderne, vielfältige Mobilität ist das ein schlechtes Signal.
Stephan Burgunder, Gemeindepräsident Pratteln, hält fest: «Ein durchdachtes Verkehrsprojekt, welches eine nachhaltige Erschliessung von Salina Raurica bedeutet hätte, wurde leider abgelehnt. Es braucht nun zukunftsfähige Mobilitätslösungen, die die Gemeinde vom Mehrverkehr entlasten können. Bereits jetzt, obwohl noch viele im Homeoffice arbeiten, staut sich der Verkehr bereits wieder täglich. Wir brauchen Lösungen.»
Auch der Gemeindepräsident von Augst, Andreas Blank, zeigt sich enttäuscht: «Augst und die weitere Umgebung wären näher zusammengerückt. Das Tram 14 hätte die Region optimal verbunden und neue Quartiere erschlossen. Nun droht in Zukunft eine Situation wie in Allschwil mit unkontrolliertem Mehrverkehr und fehlendem Anreiz für den öffentlichen Verkehr.»
Das Co-Präsidium dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre Ja-Stimmen und das Befürworten einer nachhaltigen Erschliessung von Salina Raurica.

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