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Zerstörtes Plakat der Jungfreisinnigen. Foto: zVg

(pd) Die Jungfreisinnigen Aargau, welche die Trinkwasserinitiative unterstützen, haben Mitte April mit ihrer umfangreichen Kampagne für die Trinkwasserinitiative begonnen. Ein Hauptbestandteil dieser Kampagne bilden Hohlkammerplakate, welche im ganzen Kanton aufgehängt wurden. Von diesen Plakaten hängt aber bereits jetzt ein wesentlicher Teil nicht mehr.

Benjamin Riva, Medienchef der Jungfreisinnigen Aargau, meint hierzu: «Wir haben schon sehr viele Abstimmungskämpfe geführt und gelegentlich verschwindet dabei mal das eine oder andere Plakat. Aber ein solch organisiertes, systematisches Zerstören und Stehlen von Plakaten haben wir noch nie erlebt.» Allein in den Bezirken Lenzburg und Bremgarten wurden von rund 50 Plakaten bereits 20 Stück gestohlen oder heruntergerissen. Teilweise wurden dabei die Plakate auch gleichzeitig durch welche der 2x-Nein Kampagne ersetzt. Martin Mennet, Vizepräsident der Aargauer Jungfreisinnigen, verurteilt dieses rücksichtslose Vorgehen im Abstimmungskampf: «Diese illegalen Aktionen sind absolut inakzeptabel! Natürlich respektieren wir, wenn andere Personen eine andere Meinung haben – solange dies im Rahmen der direkt-demokratischen Ordnung geschieht. Die mutwillige Zerstörung von Plakaten widerspricht unserem Verständnis von gelebter Demokratie jedoch diametral.»

Bild: Zerstörtes Plakat der Jungfreisinnigen. Foto: zVg
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