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(svp) Die SVP Aargau fordert den Regierungsrat auf, beim Bundesrat umgehend zu intervenieren, um rasche Lockerungen und Perspektiven zu erwirken.

Die SVP in einer Medienmitteilung: «Seit über einem Jahr befinden wir uns in einer Pandemie, welche mit sehr einschneidenden Massnahmen sowohl für Bevölkerung als auch Wirtschaft bekämpft wird. Die vorausgesagten Worst-Case-Szenarien sind zum Glück erneut nicht eingetreten; die Mutationen haben weder zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen noch zur befürchteten Überlastung der Spitäler geführt. In der Schweiz, und insbesondere auch im Aargau, präsentiert sich seit Wochen, trotz ersten Lockerungen, eine ziemlich stabile Situation mit sinkender Tendenz. Der aktuellste verfügbare R-Wert für den Aargau liegt unter 1. Zudem sind die Bewohnerinnen und Bewohner in den Alters- und Pflegeheimen geimpft und auch bei den weiteren Risikopatienten schreitet die Durchimpfung voran. Zudem darf darauf gehofft werden, dass sich die Infektionen bei den wärmeren Temperaturen wie vor einem Jahr weiter reduzieren.
Auf der anderen Seite leidet die physische und psychische Gesundheit vieler Leute unter den schon sehr lange andauernden grossen Einschränkungen im wirtschaftlichen, schulischen, gesellschaftlichen, privaten und sportlichen Bereich. Zudem sind grosse Teile der Wirtschaft stark betroffen und können nur dank staatlichen Nothilfen über Wasser gehalten werden. Die Verluste sind aber riesig und die wachsenden Schulden der öffentlichen Hand werden uns noch lange beschäftigen.
Es ist nun dringend an der Zeit, rasch zu einem einigermassen normalen Leben zurück zu kehren. Massnahmen in den Bereichen Gastronomie, Veranstaltungen, Bildung und Sport sind rasch zu lockern. Für Veranstaltung ist umgehend eine Perspektive ab spätestens Juli 2021 aufzuzeigen, wenn man verhindern will, dass auch die letzten im Jahr 2021 geplanten Veranstaltungen abgesagt werden.
Die SVP Aargau fordert den Regierungsrat gestützt auf diese Ausgangslage auf, beim Bundesrat umgehend in dieser Richtung zu intervenieren. Der Regierungsrat selbst soll zudem alles in seinem eigenen Verantwortungsbereich stehende unternehmen, um möglichst rasch zur Normalität zurückzukehren. Das Virus lässt sich nicht ausrotten – wir müssen damit leben. Durch Selbsttests und eigenverantwortliche Einschränkungen können sich Risikopersonen selber schützen – die aktuelle Lage rechtfertigt es jedoch nicht länger, die ganze Gesellschaft mit derart drastischen Massnahmen zu belegen.»

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