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(pd) Die Fallzahlen der letzten 7 Tage im Kanton Aargau sind im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum um 11% angestiegen. Die Hospitalisationszahlen der allgemeinen Abteilung und der Intensivpflegestationen (IPS) sind stabil. Die Todesfallzahlen sind weiterhin sehr tief und sinkend. Die IPS-Bettenauslastung bewegt sich mit einer Auslastung von 79 % im Ziel-Bereich (um 80 %). Dies teilt das Departement Gesundheit und Soziales mit.

Zurzeit ist jeweils rund ein Fünftel der Intensivstationen mit Covid-19-Erkrankten belegt. Der Reproduktionswert Re liegt aktuell bei 1.1 (publiziert am 5. März 2021). Seit dem letzten Wochenbericht sind 3 weitere Personen gestorben, wobei Nachmeldungen für die Berichtsperiode möglich sind.

Es werden Zusatzmassnahmen durchgeführt, um die Ausbreitung der neuen Variante des Coronavirus aus Grossbritannien, Südafrika und Brasilien (Variants of Concern; VOC) zu verlangsamen (strikte Quarantänisierung, Testung der engen Kontaktpersonen, ausgedehnte Ausbruchsuntersuchungen). Bisher wurde bei 984 Personen (Stand: 4. März 2021) im Kanton Aargau eine mutierte Virusvariante (GB/SA/Brasilien) bestätigt.
Die Aargauer Impfkampagne läuft seit dem 5. Januar 2021. Bis zum 4. März 2021 haben 49'967 Personen die Erstimpfung erhalten und 22'042 Personen die Zweitimpfung. Bisher sind 99'750 Impfdosen geliefert worden.

Bereits vor Beginn der Massnahmenlockerungen waren leicht steigende Fallzahlen bei Covid-19-Ansteckungen zu beobachten mit aktuell nur geringem Anstieg. Das Risiko für einen erneuten und möglicherweise raschen Anstieg der Pandemie ist mit der Ausbreitung der neuen Varianten des Coronavirus unverändert gegeben. Zwischenzeitlich sind bis zu rund 60 bis 70 % der neuen Fälle auf eine Coronavirus-Mutation im Kanton Aargau zurückzuführen.

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