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(sgv) Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst, dass der Bundesrat seine Forderung nach mehr Testen aufge­nommen hat. Es brauche allerdings einen konsequenten Strategiewechsel, weg von der Lockdownstrategie und hin zur vollständigen Öffnung in der Logik des gezielten Schutzes. Der Bundesrat müsse hier endlich der Bevöl­kerung und der Wirtschaft eine Per­spek­tive bieten. "Geeignete Kon­zepte bestehen bereits", schreibt der sgv in einer Medienmitteilung.

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft fordert die vollständige Öffnung der Wirtschaft gemäss der Logik des gezielten Schutzes. Sie beinhaltet die Umsetzung von Schutzkonzepten, das Contact Tracing und die Ausweitung des Impfprogramms. Elementarer Teil dieser flankierenden Massnahmen ist eine breit angelegte Teststrategie. Die Wirtschaft hat bereits geeignete Konzepte für eine solche Strategie entwickelt. Ein solches Konzept liegt dem sgv vor und wurde heute von ihm publiziert. Der Thurgauer Unternehmer und Mediziner Thomas Krech hat mit Forschern der ETH Zürich eine Strategie entwickelt, wie die Schweiz innerhalb von einer Woche den Lockdown beenden kann. Bürgerinnen und Bürger sollen sich selbstständig zweimal innert einer Woche testen. Für den sgv ist es zwingend, dass Bundesrat Alain Berset und seine Fachleute im Bundesamt für Gesundheit diesen vielversprechenden Vorschlag externer Gesundheitsexperten ernsthaft und ohne Scheuklappen prüfen. "Der Lockdown und mit ihm auch die Homeoffice-Pflicht kann und muss umgehend beendet werden", betont der sgv.

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