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Die Mitglieder des Kiwanis-Clubs Frick feierten das Jubiläum mit einer Fahrt mit dem «roten Pfeil Churchill». Foto: zVg
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Vierteljahrhundert soziales Engagement: Kiwanis-Club Frick feierte mit zweijähriger Verspätung das 25-jährige Bestehen

(mk) Der Kiwanis-Club Frick (KCF) feierte im Juni mit zwei Jahre Verspätung sein 25-Jahre-Jubiläum. Die Eckpfeiler des Serviceclubs bilden seit jeher das soziale Engagement und die Kollegialität.

Das Jubiläum wurde mit einem ganz speziellen Event begangen, und zwar mit einer Fahrt mit dem «roten Pfeil Churchill», welcher anlässlich der Landesausstellung 1939 in Zürich gebaut worden war. Die Fahrt mit 93 Teilnehmer/-innen führte von Frick dem Rhein entlang nach Schaffhausen und zurück, dazu gab es einen feinen Apéro und ein vorzügliches Essen im bequemen Zug. Churchill fuhr 1946 mit dem roten Pfeil von Genf nach Zürich, wo er die berühmte Europa-Rede hielt. Die Fahrt hielt, was sie versprochen hatte, und gefiel allen Teilnehmenden, auch den diversen Gästen aus anderen Serviceclubs, sehr gut.

Seit bald drei Jahrzehnten setzen sich die aktuell 39 Mitglieder für eine bessere Welt ein, helfen sozial Benachteiligten und pflegen gleich-zeitig eine gute Freundschaft. «Wir leben eine Wertegemeinschaft in einer Zeit, in welcher grosse Teile der Welt aus den Fugen geraten», sagt Urs Rudin, der den KCF in diesem Jahr präsidiert. «Wir wollen einen Gegenakzent setzen und engagieren uns für Menschen in Not, vor allem für Kinder, und versuchen so, einen Beitrag zu einer etwas besseren Welt zu leisten.» Den Einsatz für Kinder pflegen sämtliche Kiwanis-Clubs rund um den Globus; allein in der Schweiz gehören fast 7000 Personen einem der 200 lokalen Clubs an. Sie alle haben das gemeinsame Motto: «Serving the children of the World», den Kindern der Welt dienen.
Gleichzeitig, so erzählte Markus Hiltbrunner, der den KCF vor nunmehr 27 Jahren initiiert hat, ermögliche der Club ein gemeinsames Erleben von Kultur und Kulinarik. «Zweimal pro Monat komme ich mit Menschen zusammen, mit denen ich diskutieren und lachen kann», sagte der ehemalige «Engel»-Wirt aus Frick.

Der KCF hat in den letzten 27 Jahren zu Hauf Sozialprojekte unterstützt – vor allem im In- aber auch im Ausland. Neben Einzelprojekten, an die der KCF jeweils namhafte Beträge zahlt, unter anderem auch an diverse Sozialämter im oberen Fricktal, gibt es auch mehrere Projekte, die der Club seit Jahren kontinuierlich unterstützt. Aktuell ist dies ein Projekt in Südafrika, gegründet durch Georg Kuratle, bei welchem ein Kindergarten, und eine Schule unterstützt werden. Wichtig ist dem Kiwanis-Club, dass mit Georg Kuratle jemand mehrmals vor Ort ist, welcher ein solches Projekt zielgerichtet führt und begleitet. So haben sich auch Kiwaner bereits vor Ort vom Erfolg dieses Projekts überzeugen können.

Ein Teil des Geldes für die Sozialkasse des Clubs spenden die Mitglieder; einen Teil erwirtschaftet der Club jeweils mit einem Stand am Fricker Strassenfest und an «Weihnachten in Frick».
Der Kiwanis-Club Frick ist schweizweit einer der aktivsten und hat an seinen Events stets eine sehr gute Präsenz. Ganz allgemein dürfen die Mitglieder mit Genugtuung auf die letzten 27 Jahre zurückblicken, weil mit ihrem Engagement vielen Menschen, im speziellen vielen Kindern geholfen werden konnte.
Die KCF-Mitglieder sind überzeugt, dass der Club eine perfekte Mischung zwischen Freundschaft-Pflegen und Sich-Engagieren bietet, und hoffen, dass auch in den kommenden Jahrzehnten manchen Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden kann.

Bild: Die Mitglieder des Kiwanis-Clubs Frick feierten das Jubiläum mit einer Fahrt mit dem «roten Pfeil Churchill». Foto: zVg